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Zweck dieser Seite:

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Letzte Änderung: 03.07.2021



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  • Meinungen von Schulen

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    Stellvertretend für viele Zuschriften von Schulen sollen an dieser Stelle einige Meinungen von Schulen aufgeführt werden. Wo nötig wurden die Texte anonymisiert.


    Meinung 1


    Lieber Herr Trutter, liebes Team von Schulkartei,
     
    seit dem Jahr 2000, bin ich als Schulsekretärin an meiner Schule tätig. Ich habe damals begonnen überhaupt den PC als Arbeitsmittel einzuführen. Als Schulverwaltungsprogramm verwendete ich damals Schulkartei in der Version 1.8. Gleichzeitig führte ich SK-Sach ein. Diese beiden Programme nutze ich auch heute noch und bin höchstzufrieden damit. Inzwischen kam auch das Programm für die Bundesjugendspiele dazu und läuft, wie erwartet, sehr gut.
     
    Wir haben hier als Schule alle Veränderungen mit Schulkartei ohne Komplikationen durchführen können. Alle notwendigen Eingabe-/Druckmöglichkeiten, die von uns benötigt wurden, waren immer zeitnah – oft noch vor Zusendung der Unterlagen durch das Ministerium – im Programm hinterlegt und konnten von mir vor Ort genutzt werden.
    Als ich hier anfing, war unsere Schule eine Grund- und Hauptschule. Dann wurden wir Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule. Auch die Schulfremdenprüfung wurde bei uns durchgeführt. Eine LRS-Klasse wurde eingerichtet und ließ sich ebenfalls mit Schulkartei sehr leicht pflegen (Wechsel der Kinder im Rhythmus von drei Monaten). 20XX wechselte der Bereich Hauptschule/Werkrealschule an den Nachbarort, mitsamt unserem Rektor, wodurch wir zu einer reinen Grundschule wurden. Ab 20XX kam unsere jetzige Rektorin dazu und plante auch sogleich die Ganztagesschule. 20XX wurden wir dann im Versuchsmodell eine Grundschule mit Ganztagesschule. Seit 20XX sind wir eine Grundschule mit Ganztagesschule nach §4a SchG (in Wahlform). 20XX erhielten wir auch eine Vorbereitungsklasse, beschulten Kinder im Rahmen der Inklusion (SBBZ Lernen) und hatten seither auch in jedem Schuljahr Kinder mit körperlichen Behinderungen an unserer Schule.
     
    Weshalb schreibe ich diese Umstände so detailliert auf? Ganz einfach: Jede Herausforderung, die sich in den letzten Jahren stellte, konnten wir – gerade weil wir das Programm der Firma Tru-Soft verwenden – ohne Schwierigkeiten meistern. Es war nie ein Problem, alle Daten für die Statistik in relativ kurzer Zeit zusammenzustellen. Die Handhabung für den Verwaltungsalltag stellte sich in all den Jahren immer als einfach und selbsterklärend dar. Alle Unterlagen, die wir benötigten, waren immer zeitnah eingepflegt. Ein kurzer Anruf genügte und eine benötigte Funktion wurde zur Verfügung gestellt. Die Möglichkeit selbst Formulare und Vorlagen zu erstellen und diese in Schulkartei einzubinden, ist einmalig. Dies erleichtert den Alltag ungemein und versetzt uns hier in der Verwaltung in die Lage, schnell und unkompliziert auf die Vorgaben und Abfragen aus dem Kultusministerium zu reagieren. Während der Corona-Pandemie hat sich diese Möglichkeit als besonders hilfreich erwiesen!
     
    Auch als ASD-BW (früher E-Stat) eingeführt wurde, war die Firma Tru-Soft in der Lage, die Oberfläche für die elektronische Statistik, 1:1 in Schulkartei abzubilden. Dies gab mir die Möglichkeit (ein Jahr ohne Schulleitung) mich schnell in ASD-BW zurechtzufinden und alle nötigen Zahlen für die Statistik abzugreifen.

    Ich kenne das Programm ASV-BW noch nicht genau. Was ich aber vermute (auf Grund der Tutorials) ist folgendes:
     
    - Es wird mit ASV-BW nicht mehr möglich sein, kurzfristig Anregungen zur Weiterentwicklung des Programms geben zu können, die dann auch umgesetzt werden (ohne ein Ticket zu öffnen und Kosten zu produzieren)
    - Das Einbinden eigener Unterlagen, wird nicht mehr so komfortabel möglich sein, wie es das jetzt ist
    - Die Verwaltung der Mitarbeiter/innen im Ganztag, des Bufdis sowie FSJ-lers, wird nicht mehr in der jetzigen Form möglich sein. Damit entfällt auch die Möglichkeit in kurzer
      Zeit alle vorgeschriebenen Verträge nach §4a SchG (Mittagsband / Monetarisierung) sowie des Jugendbegleiterprogramms zu schreiben. Der Aufwand wird sich sicherlich
      mindestens verdoppeln.
    - Das Zusammenstellen eigener Listen über die Funktion „Freie Listen“ wird es in dieser Form nicht mehr geben. Auch dies erschwert die Verwaltungsarbeit vor Ort massiv. Die
      Einführung dieser Funktion war und ist eine der besten Tools, die in diesem Programm zur Verfügung gestellt wurden.
    - Die Hotline für Schulkartei ist vorbildlich. Immer gut zu erreichen – immer kompetente Mitarbeiter/innen am Apparat – immer freundlich – immer zeitnahe Lösungen! Das
       gibt es sonst nirgends und wird es sicherlich nicht mit ASV-BW geben!
    - Diese Aufzählung ist spontan entstanden und sicherlich nicht abschließend. Schon allein, weil ich das Programm ASV-BW nicht in aller Ausführlichkeit kenne.
     
    Als Grundschule unserer Größe benötigen wir viele der Dinge, die in ASV-BW angeboten werden nicht (z.B. Stundenplanerstellung). Wir erhalten mit der Umstellung ein Programm, das uns in der Arbeit vor Ort auf ein Niveau zurückwirft, wie wir es vor vielen Jahren hatten. Funktionen, die uns lieb geworden sind – und die eben die Arbeit sehr erleichtern – wird es nicht mehr geben.
     
    Da wir gezwungen waren, uns für eine Schulung für das neue Programm anzumelden, haben wir uns für die allerletzte terminliche Möglichkeit entschieden. Es zeichnete sich für uns im Vorfeld bereits ab, dass wir mit zwei verschiedenen Programmen arbeiten werden müssen, da ASV-BW unseren Ansprüchen vor Ort einfach nicht gerecht werden wird. Die Verwaltung der Ganztagesschule (Schüler/innen und auch Mitarbeiter/innen), der Kernzeitenbetreuung, Ferienbetreuung, erg. GTS-Betreuung, AGs und vieles mehr, wird in der Weise, wie wir es benötigen nicht allein mit ASV-BW möglich sein.
     
    Ich persönlich habe die Entwicklungen, wie Sie Herr Trutter auch schon in seinem Brief an das Ministerium geschrieben hat (05.02.2021) miterlebt. Hier vor Ort hat es jeweils zu großem Kopfschütteln geführt. Es haben sich mir im Laufe der Zeit, folgende Fragen aufgedrängt:
    ·       Warum wurde die Firma Tru-Soft aus der Zusammenarbeit genommen?
    ·       Warum muss ein sehr gut funktionierendes System neu erfunden werden, wenn es das doch schon gibt?
    ·       Warum konnte nicht einfach eine Weiterentwicklung stattfinden – zusammen mit Tru-Soft?
    ·       Warum muss einer Firma die Existenzgrundlage genommen werden und somit vielen Mitarbeiter/innen die finanzielle Lebensgrundlage – nur damit das Ministerium ihr eigenes Ding machen kann?
    ·       Warum wurden die Mitarbeiter/innen in den Sekretariaten, die hauptsächlich mit dem Programm arbeiten müssen, nie nach den Bedürfnissen gefragt und in irgendeiner Weise mit eingebunden?
    ·       Spricht es denn nicht eine klare Sprache, wenn die Entwicklung und Einführung eines neuen Systems nun schon über 15 Jahre dauert, Unsummen verschlingt und dann per Zwang eingeführt werden muss?
     
    Ich weiß, dass ich mich mit meinen Ausführungen in dem einen oder anderen Punkt sicherlich weit aus dem Fenster lehne. Allerdings ist es mir ein Bedürfnis, diese Dinge einmal niederzuschreiben und Ihnen zukommen zu lassen. Schon allein, um Ihnen die Rückendeckung zu geben, die Sie alle in der Firma, verdienen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung in all den Jahren.
     
    Vielleicht hilft Ihnen meine Ausführung auch im Gespräch mit den Vertretern / Vertreterinnen des Kultusministeriums. Gerne dürfen Sie mich zitieren.
     
    Herzliche Grüße
    XXXX

    Meinung 2


    Sehr geehrter Herr Trutter,
     
    wir lieben die Schulkartei!!! Das sei nun als erstes gesagt.
    Obwohl die Schulen bereits zu ASV-BW verpflichtet wurden, benutzen wir Ihre Anwendung immer noch.
     
    Ich habe gerade Ihren Schriftverkehr mit dem Präsidium gelesen und möchte Ihnen Folgendes sagen:
     
    Sie haben Recht: ich habe auch noch von keiner einzigen Schule gehört, dass sie super mit ASV-BW zurechtkommt und den Umgang damit favorisieren würde.
    Ich kenne einige Schulleitungen und auch Sekretärinnen (die ja hauptsächlich mit dem Verwaltungsprogramm arbeiten) – keine ist von ASV-BW überzeugt.
     
    Ich für mich habe beschlossen, die Sache erstmal auszusitzen und weiterhin Schulkartei zu nutzen, bis mich jemand zwingt, eine andere Anwendung zu nutzen.
     
    Wir haben nie Probleme mit dem Programm – und wenn, dann werden diese in kürzester Zeit gelöst.
    Das habe ich beides von ASV-BW-Nutzern ganz anders gehört.
     
    Ich danke Ihnen für alle kostenlosen nötigen Bereitstellungen, die uns die Arbeit erleichtern.
    Ich möchte Sie ermutigen, weiter zu kämpfen!
    Wir brauchen Sie!!!
     
    Mit freundlichen Grüßen – auch von meiner Sekretärin (!!!)
     

    Meinung 3


    Liebes Schulkartei-Team,

    Herzlichen Dank für Ihren Einsatz!

    Bitte bleiben Sie am Ball, denn mit ASV-BW wird das tägliche Arbeiten, insbesondere in der Prüfungszeit, enorm erschwert und wir müssten dann wieder auf Excel-Tabellen zurückgreifen und alle notwendigen Formulare selbst erstellen. Nachdem ich ASV-BW unseren Sekretariatskräften gezeigt habe, war die klare Aussage, dass Sie damit nicht arbeiten wollen und somit auf den Komfort von Schulkartei verzichten. Ich mag auf Ihre schnelle Reaktion bei kurzfristigen Änderung (z.B. in der Pandemieprüfungszeit) nicht verzichten. ASV-BW wird dazu nie in der Lage sein, so schnell zu reagieren.

    Ich unterstütze Ihr Ansinnen, dass die Schnittstelle offen sein muss und das Land sich so um ihre Kernaufgabe kümmern soll.

    Viele Grüße

    Meinung 4


    Guten Morgen Herr Trutter,
     
    herzlichen Dank für die Informationen bez. der Schulkartei und die Stellungnahme des KM.
    Wir hoffen inständig, dass die Schulkartei uns erhalten bleibt. Wir sind in jeder Hinsicht zufrieden.
    Meinen Sie, dass Sie Erfolg haben oder mit was müssen wir hier schlimmstenfalls rechnen?
     
    Herzliche und besorgte Grüße

    Meinung 5


    Sehr geehrter Herr Trutter,
     
    vielen Dank für die Veröffentlichung Ihres Schriftverkehrs mit dem Kultusministerium.
    Ich arbeite seit 20 Jahren mit großer Zufriedenheit mit der „Schulkartei“. Da wir nur noch eine kleine Grundschule sind, nutze ich bei weitem nicht alle Funktionen. Ich bin aber beim Lesen Ihrer Newsletter immer wieder erstaunt, was Sie mit Ihrer Mannschaft in kurzer Zeit nach den jeweils neuesten Entwicklungen im Schulbereich umsetzen und einpflegen müssen.
    Die Vorgabe des Kultusministeriums, dass alle Schulen zur Nutzung von ASV-BW verpflichtet werden, hat Schulsekretariate und auch Schulleitungen vor den Kopf gestoßen. Ich sowie einige meiner Kolleginnen an Nachbarschulen erwarten erhebliche Schwierigkeiten und zusätzliche Arbeitsbelastung durch die Einführung von ASV-BW,  nicht zuletzt aufgrund der seitherigen und aktuellen Erfahrungen mit der Digitalisierung an Schulen.
    Deshalb hoffe ich, dass Sie mit Ihrem Protest und Ihrer Argumentation erfolgreich sind und uns die „Schulkartei“ noch lange erhalten bleibt.
     
    Freundliche Grüße

    Meinung 6


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Es ist nicht etwa so, dass es den Sekretärinnen an Flexibilität bezüglich der Einführung eines neuen Programms mangelt. Vielmehr häufen sich die Klagen der Kolleginnen, die das "neue Programm" schon nutzen müssen. Es lässt dem Vernehmen nach an Funktionen vermissen, die im Schulsekretariat enorm wichtig bis unerlässlich sind, angefangen von Schülerlisten. Eine Kollegin hat dies im vergangenen Jahr bei der Hotline reklamiert und man erklärte ihr, dass dieses Programm in erster Linie für die Schulleitungen konzipiert sei und dies vornehmlich für die Abgabe der Statistik. Wenn dem so wäre, würde ich mich freuen, wenn es eine Schnittstelle geben würde, mit der wir ggf. ein bis zwei Mal im Jahr die Daten aus der Schulkartei in das Landesprogramm überspielen könnten.
    Ich möchte noch einmal betonen, dass die Schulsekretärinnen daran gewöhnt sind, sich an Veränderungen und neue Bedingungen anzupassen, das darf ich sagen, denn ich mache diesen Job seit 20 Jahren mit Leidenschaft und zwar mit der Schulkartei.

    Mit freundlichen Grüßen…

    Meinung 7


    Sehr geehrtes Schulkartei-Team, sehr geehrter Herr Trutter,

    ich arbeite seit 10 Jahren an der XXXX-Schule, ehemals YYY, in ZZZ. Die Schülerzahlen haben sich seit meinem Eintritt 2010 um mehr als 100 erhöht. Von Anfang an hatte ich das große Glück mit Schulkartei arbeiten zu dürfen.
    Ich habe in regelmäßigen Abständen an den sehr gut organisierten Schulungen in Achern teilgenommen und jedes Mal viel mitnehmen können. Anregungen seitens der Kursteilnehmer wurden immer zeitnah in Schulkartei umgesetzt.
    Der Aufbau von Schulkartei ist logisch, immer up to date und praxisnah.

    Jede Herausforderung, die sich mir in den letzten Jahren als Alleinkraft ohne Vertretung stellte, konnte ich mit Hilfe der Schulkartei meistern. Zu nennen wären hier vor allem die Statistik, Freie Listen und sämtliche Funktionen der Datenerfassung. Die Möglichkeit Formulare und Vorlagen in Schulkartei einzubinden ist einmalig. Vorgaben des Kultusministeriums können speditiv und unkompliziert umgesetzt werden.

    Mit ASV-BW sehe ich keine Möglichkeit kurzfristige Anregungen zur Weiterentwicklung des Programms geben zu können.
    Sorge bereitet mir die Aussicht, dass freie Listen nicht mehr in der gewohnten Form erstellt werden können. Dieses Tool in Schulkartei ist unübertroffen. Durch Einrichten von AGs, können eigene Suchkriterien in Schulkartei aktiviert und die entsprechenden Daten schnell abgerufen werden.

    Ganz wichtig ist auch die ständige Erreichbarkeit, die kompetente und stets freundliche Beantwortung sämtlicher Anfragen über die Hotline.

    Ich habe den Eindruck, dass wir hier einen großen Rückschritt machen werden. Warum kann nicht zusammen mit Tru-Soft eine Weiterentwicklung vorangetrieben werden, die das nötige know-how hierfür haben.
    Warum wurde die „Basis“ nie nach ihrer Meinung gefragt. In Deutschland läuft in vielen Bereichen etwas schief weil man die Kompetenz derjenigen, die betroffen sind, nicht in Entscheidungen einfließen lässt.
    Ich finde es traurig, dass eine Behörde so viele Jahre in die Entwicklung und Einführung eines neuen Systems investiert, das bereits zu meinem Dienstantritt vor 10 Jahren angekündigt wurde. In unser aller Interesse sollte offengelegt werden, wieviel Geld des Steuerzahlers bereits hierfür fehlinvestiert wurde.

    Mir ist jetzt schon Angst und Bange vor dem Tag an dem ich Schulkartei nicht mehr nutzen darf.

    Mein Vorschlag wäre ASV-BW ausschließlich den Schulleitungen zur Verfügung zu stellen und die Schulsekretariate weiterhin mit Schulkartei arbeiten zu lassen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Meinung 8


    Liebes Schulkartei-Team,
    vielen Dank, dass Die sich so für uns Schulsekretärinnen einsetzen. Ich arbeite jetzt schon 18 Jahre mit der Schulkartei und bin in jeder Hinsicht zufrieden. Ich erwarte vom Kultusministerium, dass weitere Schulverwaltungsprogramme möglich sind und dass die Schnittstelle zur Elektronischen Schul-Statistik öffentlich gemacht wird.
    Mit freundlichen Grüßen
  • Meine persönliche Meinung

    Zu ASV-BW:

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    Meiner Meinung nach können Sie weiterhin mit SCHULKARTEI arbeiten. Im Gesetzestext steht: „Soweit für bestimmte Verwaltungsaufgaben in ASV-BW keine Funktionalitäten bereitgestellt werden, ist insoweit auch die Nutzung anderer Software zulässig.“ Es gibt sicherlich einige Funktionalitäten, die Sie in SCHULKARTEI gerne und oft nutzen, die aber in ASV-BW nicht vorhanden sind.
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    Man kann stark daran zweifeln, dass eine Software, die keine Konkurrenz hat und die von staatlicher Stelle herausgegeben wird, die beste Software sein wird. Nur Konkurrenz bewirkt Verbesserungen. Und es ist offensichtlich, dass nicht-staatliche Softwarehersteller naturgemäß entscheidend mehr Engagement für die Schulen an den Tag legen.
    Deshalb sollte man sich dagegen wehren, dass nur eine vorgeschriebene Verwaltungssoftware eingesetzt werden darf.
    Zur Vorsicht wird man auch durch die bereits mißglückten IT-Projekte im Schulbereich gemahnt..
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    Für die Abgabe der Statistik können die Schulen verpflichtet werden, dies über eine vom Land festgelegte Schnittstelle zu erledigen. Aufgrund z. Bsp. der privaten Schulen wird es jedoch die Papierstatistik noch lange weiter geben müssen, so dass diese Verpflichtung nicht so schnell eintreten kann.
    Allerdings könnte die Schnittstelle zur Abgabe dieser Statistik auch von externen Software-Herstellern bedient werden, sofern das Land diese Schnittstelle öffentlich machen würde.
    Ein Beispiel für eine erfolgreiche, öffentliche Schnittstelle ist ELSTER, welches für Datenübermittlungen an das Finanzamt von vielen Softwarepaketen seit Jahren problemlos benutzt wird.
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    Was glauben Sie, was passieren wird, wenn Sie weiterhin mit Ihrer SCHULKARTEI arbeiten werden?

    Nichts.

    Die Papierstatistik wird es schon aufgrund der vielen Schulen (private) ohne ASV-BW immer noch geben. Und SCHULKARTEI wird diese nach wie vor beinhalten.


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    Sehr viele Schulen fordern mich auf, für den Erhalt von SCHULKARTEI zu kämpfen. Das tue ich im Rahmen meiner Möglichkeiten.

    ABER: Sie sollten auch aktiv werden:

    Dass die Schnittstelle zur Abgabe der Statistik allen Softwareherstellern zur Verfügung gestellt wird, sollte auch von den Schulen beim KM eingefordert werden.
    Wenn Sie also dafür sind, dass ASV-BW nicht die einzige Schulverwaltung-Software sein soll, dann sollten Sie aktiv werden. Ansonsten wird die Inaktivität als Zustimmung angesehen.

    Wenden Sie sich an das KM und fordern dort, dass
    - weitere Schulverwaltungsprogramme möglich sind
    - die Schnittstelle zu ESS (Elektronische Schul-Statistik) öffentlich gemacht wird.

    (Mail-Adresse: poststelle@km.kv.bwl.de)

    Mit der gleichen Forderung können Sie sich auch an Ihre(n) Landtagsabgeordnete(n) richten.

    Seit ca. 15 Jahren hat das landeseinheitliche Schulverwaltungsprogramm es nicht geschafft, die Schulen zu überzeugen. Dass dies nun per Gesetz geschehen soll, hat meiner Meinung nach schon ein "Geschmäckle".


    Meine Forderung, die Schnittstelle zu veröffentlichen, wurde wie folgt beantwortet:

    Ihre Anfrage hinsichtlich der Veröffentlichung einer Schnittstelle zur ESS (Elektronische Schulstatistik) für Softwarehersteller möchte ich wie folgt beantworten:
    Die ESS (Elektronische Schulstatistik) ist ein Vorgang, ein digitaler Prozessablauf, welcher integraler und untrennbarer Bestandteil des Verfahrenskomplexes ASV-BW darstellt.
    Schnittstellen von und zu anderen elektronischen Verfahren zur externen Befüllung des sog. Statistikmoduls sind in der Verfahrensarchitektur weder realisiert noch vorgesehen.